Berlin hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer der grünsten und nachhaltigsten Städte Europas entwickelt. Diese Transformation ist das Ergebnis einer gezielten städtischen Planung, einer zunehmenden Sensibilisierung für Umweltfragen und einer engagierten Bürgerbeteiligung.

Die Luftqualität in Berlin hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verbessert. Seit 2020 werden die aktuell geltenden Grenz- und Zielwerte für Luftschadstoffe stadtweit eingehalten – ein Erfolg für Umwelt und Gesundheit.
Die Schadstoffe in der Luft werden kontinuierlich gemessen. Doch Messen alleine reicht nicht aus, um die Berliner Luft sauberer zu machen. Letztlich kommt es darauf an, vor Allem den im Verkehr entstehenden Schadstoffausstoß zu vermindern.

Seit 2010 existiert die Umweltzone in Berlin

Die Umweltzone ist ein Gebiet, in dem nur Fahrzeuge fahren dürfen, die bestimmte Abgasstandards einhalten. In Berlin ist die Umweltzone auf das Stadtgebiet innerhalb des S-Bahnringes beschränkt. Seit 1.1.2010 dürfen hier nur Fahrzeuge mit grüner Plakette fahren.

Jahr

Schadstoff


Luftverschmutzung in Berlin

Legende


Gut (< 0.6)
Mittel (0.6 - 1.0)
Schlecht (> 1.0)
Umweltzone

Emission durch Verkehr

Die Luftqualität in Berlin hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verbessert. Dennoch zählt der Straßenverkehr, insbesondere der PKW-Verkehr, zu den Hauptverursachern für umweltschädliche Emissionen.

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NO2

Stickstoffoxid (NO2)

Stickstoffoxide führen zu einer Vielzahl von negativen Umweltwirkungen. Zusammen mit flüchtigen Kohlenwasserstoffen sind Stickstoffoxide für die sommerliche Ozonbildung verantwortlich. Stickstoffoxide tragen zudem zur Feinstaubbelastung bei.
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Benzol

Benzol

Benzol ist im Benzin für Kraftfahrzeuge zu finden und ist Bestandteil der entweichenden Abgase aus dem Auspuff. Dieser Kraftstoff verunreinigt die Luft und kann krebseregend sein.
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PM10

Feinstaub (PM10)

PM10 bezeichnet Feinstaubpartikel mit einem Durchmesser von weniger als 10μm. Feinstaub hat nicht nur viele, und auch langfristige, gesundheitsschädigende Wirkungen auf den Menschen, sondern trägt auch zur Klimaerwärmung bei.
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Aber da ist noch luft nach oben!

Die Alternativen

Öffentliche Verkehrsmittel, E-Autos und Fahrräder

In Berlin gibt es...

343 S- & U-Bahnhöfe

> 200 Buslinien

16 S-Bahn und 9 U-Bahn Linien

> 5700 E-ladepunkte

> 20 Tramlinien

2371 km Fahrradwege

Berlin wird weiterhin umweltbewusster und die Verkehrswende schreitet weiter voran. Grundlage für diesen Rückgang der Luftbelastung sind die schrittweisen Verschärfungen von Grenzwerten zum Schadstoffausstoß von Kraftwerken, Industrie, Kleinfeuerungsanlagen und Fahrzeugen, die auf europäischer und nationaler Ebene festgelegt wurden und werden.
Aber auch wir können umweltbewusst unterwegs sein und die Verkehrswende unterstützen. Berlin hat als deutsche Hauptstadt ein sehr gut vernetztes und weitlaufendes ÖNPV Angebot. Elektromobilität gewinnt immer mehr an Bedeutung und der ständig zunehmende Radverkehr wird aktiv von der Stadt unterstützt.

Der Berliner Verkehrsverbund und P+R Parkplätze

Berlin verfügt über ein umfangreiches und gut ausgebautes Netz öffentlicher Verkehrsmittel, das U- und S-Bahnen sowie Busse und Straßenbahnen umfasst. Egal, ob Sie das Stadtzentrum oder die Außenbezirke erkunden möchten, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommen Sie einfach, bequem und sicher ans Ziel. Park and Ride -Anlagen sind Pkw-Abstellanlagen an Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs. Sie dienen der Vernetzung der Verkehrsträger, entlasten Städte und Straßen und fördern mehr nachhaltige Mobilität.

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Blick auf die Zukunft

Berlin hat es sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2045 eine klimaneutrale Stadt zu werden.
Das Mobilitätsgesetz schafft für Neubaustrecken und Streckenerweiterungen im ÖNPV die rechtliche Grundlage, verschiedene Ausbau-Projekte und Finanzierungspläne sorgen für die Umsetzung dieser grundlegenden Weichenstellung der Berliner Verkehrspolitik.

Bis spätestens 2030 werden alle Linienbusse mit Dieselantrieb durch E-Busse ersetzt und der Berliner ÖPNV vollständig elektrifiziert sein. Mit der Annahme von rund 400.000 E-Fahrzeugen im Jahr 2030 in Berlin ziehen die zuständigen Institutionen Berlins an einem Strang. Unter anderem unterstützen die Berliner Stadtwerke den Ladeinfrastruktur-Ausbau. Das Radverkehrsnetz soll bis 2030 umgesetzt werden. Neben Maßnahmen zum Ausbau des Radverkehrsnetzes definiert der Radverkehrsplan Ansätze und Maßnahmen zur Erweiterung des Angebots.
Berlin wird also auch in Zukunft aufatmen können.